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Der Landkreis Eichsfeld, im nörd-westlichen Teil Thüringens, in direkter Nachbarschaft Hessens und Niedersachsens gelegen, ist meine Heimat.

Da war es naheliegend, zumal das Eichsfeld auch meine Geburtstätte ist, den Deutsch-Drahthaar Zwinger so zu benennen.
Der VDD Zwinger vom Eichsfeld wurde im Jahre 2005 gegründet und ist somit noch ein junger Zwinger, zumindest, wenn man den Beginn zu Grunde legt. Denn mit meiner Stammhündin VEBA vom Saarforst möchte ich in der Tradition der Mutterlinie Saarforst-DK weiterzüchten, einem der ältesten und wohl bekanntesten Deutsch-Drahthaar Zwinger seit Beginn der Zucht dieser Vorstehunde in der "rauhen Jacke".
Dieser Gedanke entstand aber nicht zwangsläufig.
Aus dem Hobby Hund und Natur, verbunden mit dem schon immer bestehenden Interesse an der Jagd, reifte somit auch der Gedanke, das "grüne Abitur" abzulegen.
Getreu nach dem alten Motto, "Jagd ohne Hund ist Schund", kam mir der "Geistesblitz", einen Jagdhund parallel zum Jagdlehrgang auszubilden, um nach bestandener Prüfung auch gleich einen "fertigen" Jagdbegleiter zu haben. Auf was hatte ich mich da nur eingelassen ?
Nach vielem Hin- u. Her, welche Jagdhunderasse denn nun geeignet ist, fiel die Wahl auf den Deutsch-Drahthaar als vielfältig einsetzbaren Jagdhund.
Nach vielen Telefonaten und Stunden der Suche fand ich einen Züchter, der bereit war, mich bei diesem Vorhaben zu unterstützen.
Nun war ich stolzer Besitzer eines kleinen "Wusels", und das Abenteuer Ausbildung begann.
Aber wir schafften es zusammen. Mehr als unerfahren und ängstlich bestanden wir die Jugendsuche. Durch die Zeit gereift und an Erfahrungen reicher, bestanden wir die HZP und VGP, sogar mit besten Ergebnissen, beidesmal wurden wir als Suchensieger geehrt.
Somit hatte ich mein als anfänglich nicht für möglich gehaltenes Ziel erreicht.
Dank vieler Hilfe und natürlich Dank meiner Hündin war ich somit in der Lage, das Hobby Jagd mit einem selbst ausgebildeten Jagdhund beginnen zu können.
Im Laufe der Zeit, nach vielen Stunden der Jagdausübung zu zweit, auf Grund des Leistungsvermögens der Hündin, Ihrer gezeigten Passion bei der Arbeit, aber dennoch leichtführig, gab es nunmehr für mich nur noch eine Feststellung, die Anlagen der Hündin sollten weiter vererbt werden. Ich entschloss mich, VEBA für die Zucht einzusetzen, mit im Sinne der Tradition der Mutterlinie Saarforst-DK. Somit stellte ich VEBA der Zuchtschau vor und die Zuchttauglichkeit wurde erlangt.
Nun ging ich noch den letzten Schritt und beantragte den Zwingernamen beim VDD.
Geplant war eigentlich nur, in den nächsten Jahren eine Nachzucht von VEBA zu ermöglichen.
Doch die Zeit ist schnelllebig.
Der Züchter der bekannten "Saarforst`er" kennt VEBA von der Ausbildung und der Jagd her. Somit bat er mich, Ihm meine Hündin für die Zucht zur Verfügung zu stellen. Dem bin ich gerne nachgekommen, in der Hoffnung, die hohen Erwartungen erfüllen zu können.
Mittlerweile hat VEBA im Jahr 2006 7 gesunde Welpen gewölft, wobei wir hier besonders stolz sind, das eine Hündin von diesem Wurf, YOLA, die ML-Saarforst-DK weiterführen soll. Mittlerweile sind die Welpen zu Junghunden herangewachsen und entwickeln sich prächtig. Resultierend daraus und auf Grund der Nachfrage wurde VEBA nochmals gedeckt.
Der sehr ausgeglichene A-Wurf fiel im Jahre 2008 mit 9 gesunden Welpen.
Mittlerweile ist im Jahr 2009 der B-Wurf gefallen, wiederum mit 9 gesunden Welpen, wobei diesmal 5 braune Welpen mit Brustfleck fielen.
Ich werde über die Entwicklung des Zwingers weiter berichten.
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